Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Koi-Haltung - Fehler

Bei der Haltung von Koi Karpfen machen viele Teichbesitzer Fehler, die letztendlich dazu führen können, dass die Karpfen eingehen oder weit unter ihrer Lebenserwartung und ihrem Wachstumspotential verbleiben. Aus Fehlern lernt man bekanntlich und bei vielen Koi-Haltern verbessern sich die Haltungsbedingungen für ihre Tiere mit zunehmender Erfahrung.

Viele Fehler lassen sich jedoch auch von vorneherein vermeiden. Dazu gehört zunächst einmal das Problem der Teichgröße. Ein zu kleiner Teich fördert die Verbreitung von Krankheiten unter den Koi und verursacht Stress bei den Tieren. Dieses wiederum wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung und das Wachstums aus. Es gilt, dass pro gehaltenem Koi mindestens ein Kubikmeter Wasser vorhanden sein sollte. Eine zu klein bemessene Filteranlage bringt ebenfalls früher oder später Probleme mit sich, vor allem bei Zunahme der gehaltenen Tiere.

Ein zu kleiner Filter schafft es irgendwann nicht mehr, das Wasser ausreichend zu reinigen und die Qualität verschlechtert sich. Dasselbe gilt für Bodenabläufe, die ebenfalls eine wichtige Umwälzung und damit Reinigung des Wassers bewirken. An jeden Koiteich gehört daher ja nach Größe eine gewisse Anzahl von Bodenabläufen.

Ohne Belüftung des Wassers ist eine Koihaltung ebenfalls nicht durchzuführen, denn diese sorgt dafür, dass das Wasser mit dem für die Tiere lebensnotwendigen Sauerstoff angereichert wird, und das in ausreichender Menge. Bezüglich der Wasserqualität sind auch die Umwälzraten ein entscheidender Faktor. Der Teichinhalt sollte mindestens einmal pro Stunde durch den Filter gehen, um die Qualität des Wassers gleichbleibend hoch zu halten.

Sollte ein Karpfen Krankheiten oder ein ungesundes Aussehen aufweisen, rufen Sie bitte direkt einen Veterinär. Bei einem Koi kann man nicht wie beim Menschen einfach mal eine Fettabsaugung durchführen lassen - Koi Krankheiten sind meist zeitaufwändig in der Kurierung und mit einer langen Rekonvaleszenz verbunden!