Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Einzellige Parasiten befallen Haut und Kiemen

Einzellige Parasiten auf Haut und Kiemen sind bei Koi Karpfen eine Art von Erkrankungen, die auftreten können. Dabei handelt es sich beispielsweise um so genannte Hauttrüber wie Costia, Trichodina, Chilodonella oder Glockentierchen wie Epistylis, welche die Haut der Fische befallen. Dies geschieht vor allem dann, wenn die Tiere durch schlechte Lebensbedingungen geschwächt sind.

Diese führen dazu, dass ihr Immunsystem einen massenhaften Befall mit solchen einzelligen Parasiten nicht mehr abwehren kann. Am häufigsten kommen die Erkrankungen in Gewässern vor, die organisch stark belastet sind, und wenn die Wassertemperaturen im Frühjahr ansteigen.

Bei diesem Temperaturanstieg erwärmt sich das Wasser meist auf etwa 13 bis 15 Grad Celsius, und die Einzeller vermehren sich infolge dessen stark. Die Fische sind aber von den relativ niedrigen Wassertemperaturen des Winters und der Winterruhe noch geschwächt, so dass ihre Immunabwehr einem solchen Parasitenbefall nicht standhalten kann.

Gefährlich werden in einem solchen Zusammenhang meistens die bakteriellen Sekundärinfektionen der kleinen Wunden, die durch das Eindringen der Parasiten in die Haut der Fische und durch ihr Scheuern an Gegenständen entstehen. Das Scheuern der Fische beruht auf dem Juckreiz, der durch das Eindringen der Parasiten hervorgerufen wird.