Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Karpfenläuse befallen auch Koi

Karpfenläuse und Fischegel befallen Koi Karpfen in Teichen relativ häufig und können vom Halter im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen auch selbst erkannt werden. Bei einem Befall mit diesen Parasiten entstehen punktförmige Wunden in der Fischhaut, meist im Bereich der Flossenbasen. Diese Verletzungen entzünden sich sehr häufig, da es sich dabei um relativ große und tiefe Wunden handelt, und darin liegt letztendlich auch die Gefahr eines Befalls.

Wenn die Koi Karpfen zum Fressen in den Uferbereich des Fischteiches kommen, kann man die Karpfenläuse als etwa linsengroße, transparente, graubraune Krebstierchen auf den Fischen sitzen sehen. Fischegel dagegen lassen sich an ihrer charakteristischen wurmförmigen Gestalt gut erkennen.

Wer den Befall mit Egel und Karpfenlaus in seinem Teich festgestellt hat, der muss diesen für eine erfolgreiche Behandlung zunächst einmal ausgiebig entkrauten. Wasserpflanzen dienen diesen Parasiten nämlich als Ansitze, wo sie auf ihre Opfer lauern. Auch legen Fischegel ihre Eier meistens auf den Wasserpflanzen ab.

Durch das Entkrauten wird der Infektionsdruck auf die Koi gemildert, außerdem verhindert ein starker Pflanzenbewuchs eine vollständige Durchmischung des Teichwassers mit möglichen Medikamenten gegen die Parasiten und damit eine erfolgreiche Bekämpfung des Befalls.