Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Koisterben - misteriöse Koi-Krankheit

Manchmal scheint es einfach so aus heiterem Himmel zu passieren, das gefürchtete Koisterben, bei dem plötzlich ein oder sogar mehrere Fische mit dem Bauch nach oben im Wasser treiben. Erkrankungen der wertvollen Fische sind in den meisten Fällen für einen Laien kaum zu diagnostizieren und können bei einem geschwächten Immunsystem der Tiere manchmal sehr schnell zum Tod führen.

Dies gilt besonders für die so genannten Sekundärinfektionen, bei denen es sich um bakterielle Infektionen handelt, welche durch Mikroläsionen, beispielsweise kleine, durch Parasiten verursachte Wunden, tiefer in die Haut der Fische eindringen können. Kommen dann noch die gefürchteten Verpilzungen hinzu, kann sich daraus leider sehr schnell ein Koisterben entwickeln. Koisterben können jedoch von Vorneherein dadurch verhindert werden, dass die Tiere artgerecht gehalten werden.

Dazu gehört ein genügend großer Teich mit guter Wasserqualität ebenso wie eine ausreichend Beschattung der Wasserfläche und gutes Futter. Nur mit solchen guten Haltungsbedingungen können die Fische ein stabiles und leistungsfähiges Immunsystem entwickeln, so dass Keime und Erreger keine Chance haben, durch die Schleimschicht der Fischhaut zu gelangen.

Neben der richtigen Koi-Haltung ist auch eine Quarantäneeinrichtung von großer Wichtigkeit, so dass erkrankte oder von Parasiten befallene Tiere ausgesondert werden und können und die Ansteckungsgefahr für die anderen Karpfen damit reduziert wird.