Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Parasitenkuren

Mit Parasiten befallene Koi sollten in der Quarantäne mit Parasitenmitteln behandelt werden, vor allem wenn ein Befall nicht zu einhundert Prozent ausgeschlossen werden kann. Dabei sollte man sich zunächst über das am besten für den jeweiligen Parasiten geeignete Mittel informieren. Nach ungefähr vier Tagen einer solchen Behandlung kann man das Becken nach den üblichen Wasserwechseln aufsalzen, um eine für die Genesung geeignete Umgebung zu schaffen.

Dabei wird der Salzgehalt des Wassers auf 0,3 bis 0,5 Prozent angehoben, was etwa drei bis fünf Kilo jodfreiem Kochsalz pro tausend Liter Wasser entspricht. Nach jedem Wasserwechsel wird anteilig die entsprechende Menge Salz nachdosiert. Dieser Salzgehalt wird aufrechterhalten, bis nach etwa zwei bis drei Wochen der Nitritwert anfängt zu sinken. Dann erst macht es Sinn, die Fütterung auf den Erhaltungsbedarf zu erhöhen, was etwa 0,5 Prozent des Koigewichtes entspricht.

Kranke Koi sollten zudem noch zusätzlich Lebertran zugemischt bekommen, um ihre Genesung zu unterstützen. Die Fische sollen bei den verschiedenen Wasserwechseln auf keinen Fall ständigen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden, da dies für die Tiere Stress bedeutet und ihr Immunsystem noch zusätzlich schwächt. Ein schwaches Immunsystem wiederum macht es den Tieren deutlich schwerer, sich gegen Parasiten zu wehren.