Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Prophylaxe für Koi-Krankheiten

Von einer Prophylaxe mit Antibiotika ist bei Koi Karpfen dringend abzuraten. Die beste Krankheitsprophylaxe besteht im Prinzip darin, in den Koiteichen für möglichst optimale Lebensbedingungen zu sorgen. So entwickeln die Tiere ein starkes Immunsystem, welches sie letztendlich auch vor Krankheiten schützt.

Medikamente sind Gifte, welche auch die im Teich lebenden Kleinstlebewesen töten. So stören sie das empfindliche Gleichgewicht in einem Teich, belasten die Fische mit ihren Nebenwirkungen und reichern sich teilweise auch als Schadstoffe in der Umwelt an. Generell können der unnötige Einsatz von Medikamenten und damit auch ihre unerwünschten Nebenwirkungen vermieden werden, wenn man vor einer Behandlung der Koi mit Medikamenten zunächst eine Diagnose stellt. Vor allem im Herbst und Winter haben kranke Koi in ungeheizten Teichen quasi keine Chance, geheilt zu werden.

Dementsprechend sollte zur Koihaltung auch eine kleine Quarantäneeinheit gehören, die man leicht beheizen kann, und in welcher auch einzelne Tiere über mehrere Monate hinweg gesund gepflegt werden können. Im Allgemeinen gehört also eine gut funktionierende Quarantänehaltung auch zu einer erfolgreichen Prophylaxe, da so die Ausbreitung von Krankheiten in einem Teich und die unnötige Gabe von Medikamenten von vorneherein verhindert werden können.