Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Vergiftungen / Wasser im Koiteich

Ein Koiteich steht in einem fragilen Gleichgewicht was seine Wasserqualität und die darin lebenden Tiere angeht. Dieses Gleichgewicht kann in manchen Fällen unerwartet schnell kippen, beispielsweise wenn giftige Substanzen in das Wasser eingetragen werden.

So kann dann die Wasserqualität rapide sinken, und auch die Koi reagieren sehr empfindlich auf solche Schwankungen. In manchen Fällen kann es auch zu regelmäßigen Vergiftungen der Koi kommen, obwohl es der Teichbesitzer vielleicht nur gut gemeint hat. Oft ist dies zum Beispiel beim Einbringen von Medikamenten in das Teichwasser der Fall. Viele Mittel sind frei verkäuflich und nach dem Motto „viel hilft viel“ mischen manche Teichbesitzer auch gleich mehrere Medikamente miteinander.

Das kann jedoch durch chemische Reaktionen und auch durch die Vernichtung wichtiger Mikroorganismen im Wasser fatale Folgen haben. Weitere Vergiftungserscheinungen der Koi können auftreten, wenn zum Beispiel bestimmte Dekorationsgegenstände oder Ähnliches in ständigem Kontakt mit dem Teichwasser sind und dabei chemische Stoffe absondern. Das Gleiche gilt auch für Metallgegenstände, da diese häufig Ionen abgeben, welche bei den Fischen ebenfalls Vergiftungen bewirken können.

Beim Einbringen der eigenen Hände ins Wasser sollte man ebenfalls eine gewisse Vorsicht walten lassen, beispielsweise wenn man diese vorher mit Kosmetika behandelt oder eingecremt hat. Auch auf die in den Pflegemitteln enthaltenen Substanzen können die Koi mit Vergiftungen reagieren.