Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Wurmbefall

Haut- und Kiemen-Saugwürmer, welche fachsprachlich auch als Gyrodactylus und Dactylogyrns bezeichnet werden, gelangen in vielen Fällen mit neu gekauften Fischen in den heimischen Koi-Teich. Dabei sind diese neu erworbenen Tiere meist bereits mit den jeweiligen Parasiten befallen und übertragen diese dann auch auf die anderen, bereits im Teich befindlichen Koi-Karpfen. Wenn einige wenige Würmer einen Fisch befallen haben, nimmt dieser dadurch keinesfalls sofort Schaden.

Doch wenn durch schlechte Haltungsbedingungen das Immunsystem und damit die Kondition der Fische geschwächt sind, droht eine seuchenartige Vermehrung der Würmer. Diese Parasiten verfügen über Hakenapparate, mit welchen sie sich tief in der empfindlichen Haut der Fische verankern können. Durch den massenhaften Befall können schließlich tiefe Hautläsionen und Sekundärinfektionen entstehen, die auch zum Tod der betroffenen Tiere führen können.

Die eierlegenden Kiemenwürmer sind im Allgemeinen deutlich schwerer zu bekämpfen als die lebendgebärenden Hautwürmer. Zudem neigen sie dazu, Resistenzen gegen die im Handel befindlichen Medikamente zu entwickeln. Daher sollte unbedingt eine engmaschige Erfolgskontrolle der Behandlung erfolgen, um sicher zu gehen, dass sich keine Parasiten oder ihre Eier mehr im Teich befinden.