Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Teichfilter für den Koi-Teich

Wer sich ein Quarantänebecken anlegen möchte, um so kranke Tiere wirksam vom Koi-Teich zu isolieren und zu pflegen, der muss eine ganz bestimmte Ausrüstung und natürlich den sehr wichtigen Filter erwerben und installieren. Die einfachste Möglichkeit sind im Handel erhältliche blaue Becken aus Kunststoff, die einen kleinen Filter auf dem Becken montiert haben.

Vor allem wenn man wegen kranker Koi unter Zeitdruck steht, können derartige Becken eine schnelle Hilfestellung sein. Bei Quarantänebecken ist es generell sehr wichtig, dass unnötiger Stress von den Koi ferngehalten wird. Hier spielt vor allem die Farbe des Beckens eine wichtige Rolle. Dunkle Farben wie schwarz, braun oder dunkelgrün sind als Umgebungsfarbe geeignet, blau dagegen bedeutet einen erhöhten Stress für die Tiere. Aus diesem Grund stellen die im Handel zu bekommenden blauen Becken auch lediglich eine Übergangslösung dar.

Das Quarantänebecken muss gut zu reinigen sein, es kann sich zum Beispiel auch um ein platzsparendes Faltbecken handeln. Für einen ausgewachsenen Koi von 60 cm und mehr muss das Becken mindestens einen Kubikmeter Wasser beinhalten. In der Regel sollte eine gut geplante Quarantäneanlage Platz für mindestens zwei Koi bieten.

Dabei sollte der Filter in einer solchen Anlage etwa ein Viertel bis ein Drittel des Wasservolumens ausmachen. Dabei sind so genannte Absetztonnen vor dem eigentlichen Filter eine gute Entlastung der Filterbiologie, da sie eine Sedimentation des Kotes und der Schwebstoffe ermöglichen.