Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Wasserpflanzen / Teichbau

Wer Koi in seinem Gartenteich halten möchte, der sollte mit dem Bewuchs von Wasserpflanzen vorsichtig umgehen. Eine gewisse Zahl von Pflanzen kann durchaus nicht schaden, vor allem viele Röhricht- und Schilfsorten sind natürliche Filter und erhöhen den Sauerstoffgehalt im Wasser.

Wenn jedoch der Bewuchs mit Wasserpflanzen überhand nimmt, wird zu viel organisches Material in den Teich eingebracht, welches durch die Mikroorganismen nicht schnell genug abgebaut werden kann und welches auch der Filter nicht in kurzer Zeit aus dem Wasser entfernen kann. Es bildet sich eine Schlammschicht aus organischem Material am Teichboden, welche für einen sinkenden Sauerstoffgehalt des Wassers verantwortlich ist. Weiterhin ist diese Schicht mit ihren vielen organischen Stoffen auch eine ideale Brutstätte für Keime.

Doch nicht nur die organischen Abfallprodukte der Wasserpflanzen können die Koi in einem Teich schädigen. Auch die Pflanzen selbst können Probleme machen, da bestimmte Parasiten auf ihnen lauern, um sich auf der Haut der Fische niederzulassen. Wird der Teich bei einem Parasitenbefall entkrautet, hat dies in den meisten Fällen eine positive Auswirkung auf die Parasitenerkrankungen.

Dementsprechend sollte man sich vor dem Anpflanzen von Wasserpflanzen zunächst genau über mögliche Arten informieren und es mit dem Bewuchs in einem Koiteich auch generell nicht zu gut meinen.