Infos zu Koi-Karpfen und Japankoi

Koi Überwinterung im heimischen Gartenteich

Für viele Teichbesitzer, die Koi Karpfen halten, stellt sich jedes Jahr wieder die Frage der Überwinterung ihrer Lieblinge. Generell sind Koi bis zu einer Wassertemperatur von drei Grad Celsius überlebensfähig. Bei einer ausreichenden Wassertiefe wird durch die Dichteanomalie des Wassers gewährleistet, dass der Teich nicht völlig zufriert und die unteren Wasserschichten eine Temperatur von etwa vier Grad Celsius aufweisen.

Gerade bei weniger tiefen Teichen ist diese Tatsache jedoch nicht immer gewährleistet. Dementsprechend müssen bei einer Außenhaltung über die Wintermonate verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um die wertvollen Tiere nicht in Gefahr zu bringen. Dazu gehört beispielsweise die Installation einer Teichheizung oder auch die Einrichtung einer besonderen Abdeckvorrichtung, welche ein zu starkes Auskühlen des Wassers verhindern hilft. Viele Koi-Halter gehen aber im Winter auch zu einer Innenhaltung ihrer Tiere über, was ebenfalls mit einigem Aufwand verbunden ist. Für die Innenhaltung ist eine Installation von besonderen Becken im Haus erforderlich, welche auch eine gewisse Größe besitzen müssen.

Schließlich sollte man pro gehaltenem Karpfen 1000 Liter Wasser kalkulieren. Teilweise werden bei der Haltung von vielen Tieren auch Quarantäne-Anlagen notwendig. Diesbezüglich macht es Sinn, sich vor der Entscheidung für eine Form der Überwinterung bei Fachleuten zu informieren.